Mandala Piha Kaunu 1

Die Manufaktur von Creative-Artworks

Ich bezeichne meine Art der Herstellung als Manufaktur, weil ich in meinen Mandalas mehr sehe als nur Bilder, die irgendwie möglichst massenhaft verfielfältigt werden sollen. Die Mandalas werden durch meine Art der Herstellung zum Leben erweckt und nicht einfach nur hergestellt. Sie sollen dem neuen Besitzer eine ganz besondere Energie zuteil werden lassen. Ich betrachte mich daher auch nicht unbedingt als Künstler, denn es geht mir nicht darum, als Künstler angesehen zu werden - es geht mir um die Erschaffung von Bildern, die durch ihre Energie eine positive Wirkung auf den Betrachter haben.

Die kleine Vorgeschichte:
Mandala Stellar Diamonds 2 Als ich meine ersten Mandalas erschuf und eins davon ganz real auf Leinwand gebannt in den Händen halten wollte, suchte ich ...
mir einen Dienstleister, der das für mich auf Leinwand druckt und mir als fertiges Bild zuschickt. Dies geschah recht schnell und ging einfacher als gedacht und das Ergebnis begeisterte mich. Bei der Wahl weiterer Motive, die ich ebenso auf Leinwand haben wollte, erfuhr ich dann aber, dass gewisse Farbtöne gar nicht so wie auf dem Monitor wirkten und sehr blass in Ihrer Erscheinung waren, was mich dann irgendwie enttäuschte. Nach langem hin und her und dem Glauben daran, dass das nicht sein kann und es doch schöner gehen muss, entschied ich mich einen Großformatdrucker anzuschaffen, um diesen Prozess selbst in die Hand zu nehmen und mir zu beweisen, dass mein Glaube und Denken richtig ist.

So kam es, dass ich bei einem Freund einen Kellerraum (meine kleine Manufakturwerkstatt) zur Verfügung bekam und dort loslegen konnte meine Mandalas selbst in die 3D-Welt zu bringen. Nach einer kostenintensiven Phase von vielen Testdrucken auf unterschiedlichen Materialproben, gaben mir die besser werdenden Ergebnisse immer mehr recht.
Kein externer Druckdienstleister wird an diese Ergebnisse herankommen, die ich selbst bei meinen Mandalas erzielen kann. Das mag angeberisch klingen aber die Druckdienstleister werden die Motive, die sie täglich im Auftrag verarbeiten immer nur in einem Standardverfahren drucken. Da kann die Energie des Künstlers lange nicht so in den Prozess und das Endergebnis einfließen, wie es einfach möglich ist, wenn der Künstler selbst druckt.
Ich kann und muss bei jedem Motiv vor dem Druck individuelle Farbanpassungen vornehmen, um dann auf Leinwand die Ausstrahlung zu erzielen, die das Mandala haben soll.
Das hängt mit den unterschiedlich großen Farbräumen zusammen, die technisch leider vorhanden sind und so ein 1:1 Ergebnis von Monitor zu Leinwand in der Theorie unmöglich machen. Dennoch kann man mit Know How einiges tun, um es praktisch doch irgendwie möglich zu machen. Wer mehr darüber wissen möchte, kann mich gerne anrufen und dazu ausfragen: Tel. +49 (89) 990 20 167 - Ich möchte hier nur nicht jeden mit zu viel Text langweilen.
Kurz gesagt, die Leuchtkraft der Farben im Endergebnis sind neben dem Motiv das A und O für die Wirkung der Mandalas auf Leinwand. Blasse Farben haben nunmal auch eine blasse Ausstrahlung. Zu intensive, überladene Farben dürfen aber auch nicht sein, sie würden einen "erschlagen".
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Das Ergebnis:
In dieser kleinen Werkstatt in Unterhaching erschaffe ich die Leinwandbilder von Anfang bis Ende selbst. Druck, zusätzliche Lackierungen, Rahmenbau, das Aufspannen und alles was sonst noch so dazu gehört geschieht ausschließlich durch meine Hände. Ich bringe somit selbst und mit Freuden jedes einzelne Bild aus der digitalen Welt in die 3D-Realität und so wird es ganz automatisch und dennoch bewusst auch während der einzelen Arbeitsschritte ganz persönlich beseelt. Und die vielen Feedbacks, die mir gegeben werden und beinhalten, dass die Mandalas auf Leinwand real noch besser wirken als hier in der virtuellen Realität bestätigen meine Vorgangsweise.

So ist Manufaktur für mich der bewusste Gegensatz zur Massenproduktion.

In zunehmendem Maße wird uns Menschen bewusst, dass die Dinge mehr sind als nur die Summe ihrer Einzelteile.


Digitale Mandalas als Kunstdruck?

Anklicken, um Detailbeispiel in Originalgröße zu zeigen. (290 KB)
Im Unterschied zu handgemalten Mandalas bestechen diese digitalen Mandalas durch absolute Symmetrie, ihre Feinzeichnung und den sehr sanften, homogenen Farbverläufen, die von Hand nicht zu erzielen sind.
Jedoch möchte ich dadurch den ganz eigenen Reiz handgemalter Mandalas in keinster Weise in Frage stellen!

Mein Werkzeug ist bevorzugt der Computer statt Pinsel und Palette. Jede Art spricht auf ihre Weise verschiedene Menschen an.

Ein weiterer Vorteil digitaler Herkunft ist natürlich auch, dass mit modernster Drucktechnik auf verschiedenste Materialien und in unterschiedlichen Größen gedruckt werden kann.
So kann man sich bewusst auf die Wahl des Motivs konzentrieren, ohne sich Gedanken zu machen, ob die Größe passt. Von ganz klein bis ganz groß ist nahezu alles realisierbar.

Die Besonderheit der eigenen Herstellung

Mandala Indian Power 2
  • Alle Kunstwerke sind eigene Kreationen. Kunstwerk und Künstler sind und bleiben nicht annonym.

  • Durch individuelle Farbanpassung in der Druckvorstufe und dem eigenhändigen Druck wird maximale Farbtreue erzielt.

  • Nicht nur die maximale Farbtreue ist wichtig, sondern vor allem bleibt die ursprüngliche Energie des Bildes erhalten.

  • Die Bilder bekommen eine zweifache Lackschicht (seidenmatter Klarlack). Dies schützt zum Einen die Leinwand, hat aber zum Anderen einen noch wesentlicheren Effekt: Die Farbbrillanz und Farbtiefe werden stark erhöht und die Bilder fangen förmlich das Leuchten an.

  • Die Bilder werden mit Freuden hergestellt und sind so auch mit dieser Energie beseelt.

  • Bei der Güte der verwendeten Materialien (Tinte, Leinwand und Keilrahmen) wird nicht gespart.

  • Alle Handarbeiten (Keilrahmen bauen, Seilaufhängung, Lackierung, Bespannung und Verpackung) führe ich ebenso selbst aus.

Warum drucke ich selbst?

Meine Erfahrungen, den Druck meiner Mandalas extern anfertigen zu lassen waren der Anlass.
Mein Resümee lautet:
Die beste Farbtreue ist nur zu erzielen, wenn der Künstler selbst mit dem notwendigen Know-How den Druckprozess direkt beeinflussen kann.

Eigentlich können die Drucker auch heute noch nicht alle Farben eines digitalen Bildes 100%ig so wiedergeben, wie sie am Bildschirm erstrahlen. Manche Farben sind weit vom druckbaren Farbraum entfernt und so müssen in der Druckvorstufe ganz spezifische und teils umfangreiche Farbanpassungen vorgenommen werden, um das Ergebnis so nah wie möglich ans Original heranzubekommen.
Kein Druckdienstleister nimmt diese Arbeit bei den marktüblichen Preisen auf sich, sie arbeiten alle nach einem Standardverfahren, das individuelle Anpassungen einfach nicht vorsieht.
Der Vergleich eines in Auftrag gegebenen Drucks mit dem eigenen Resultat zeigte mir das klar und führte zu meiner Wahl, doch lieber exklusivere Kunstdrucke anzubieten, als unbeseelte "Drucksachen".

Wie es zu dieser Erfahrung kam

Ich begann gegen Ende 2004 mein erstes Mandala bei einem Online-Anbieter drucken zu lassen. Das Ergebnis gefiel mir sehr gut und so wollte ich weitere Motive mit anderen Farben ausprobieren.
Relativ bald stellte ich fest, dass meine erste Farbwahl (ein gelbes Mandala) "zufällig" aus Farben bestand, die sich gut drucken ließen. Bei anderen Farben sah das ganz anders aus, manche waren nah am Original und andere sehr weit davon entfernt. Schnell stieß ich mit dem gewählten Druckdienstleister an die scheinbaren Grenzen des Machbaren.
Diese Grenzen wollte ich nicht akzeptieren. Ich konnte nicht glauben, dass ich die Farben, wie ich sie am Monitor sah, nicht auch auf Leinwand haben konnte. So musste ich mich wohl oder übel doch intensiver mit Farbmanagement und Farbtreue im Bereich der Druckwiedergabe beschäftigen.
Ich kam zu dem Entschluss, dass ich in der Thematik nicht weiterkomme und keine befriedigenden Ergebnisse erziele, wenn ich nicht eigene Tests an einem realen Drucker machen kann, um mich so in Punkto Farbtreue viel besser den Originalen zu nähern.
So wurde Ende 2005 der erste eigene Großformatdrucker neuester Generation angeschaft und eigene Tests und Farbanpassungsversuche gestartet. Mit großer Freude stellte ich fest, dass es doch geht - wenn auch nicht so einfach wie ich ursprünglich dachte. Mit der Zeit gelang es mir alle meine Mandalas im Druck so nah ans digitale Original heranzuholen, wie ich es immer wollte. Allerdings bedeutete dies einen teilweise erheblichen Farbanpassungsaufwand in der Druckvorstufe für jede einzelne "Farbserie" gesondert.
Im Hinblick auf die Wirkung der Endergebnisse wollte ich jedoch keine Komprisse eingehen und nahm dies so in Kauf. Absatz ausblenden...


Kante der Leinwand in Nahaufnahme Ecke der Leinwand in Nahaufnahme

Die Herstellung im Detail

Das verwendete Material ist eine hochwertige Leinwand aus Baumwolle mit einer Spezialgrundierung, die für das Bedrucken mit Tinte ausgelegt ist. Sie ist hochweiß (weißer als andere Leinwände, die üblicherweise im Druck verwendet werden), und weitgehend vergilbungsfrei, was brillantere Farben bedeutet.

Nach dem Druck wird die Leinwand zweimal mit einer Schicht Acryllack (transparent, seidenmatt) versehen. Dies schützt/versiegelt zum einen die Oberfläche der Leinwand und erhöht zusätzlich auch noch einmal die Farbbrillanz bzw. Farbtiefe.

In den rechten Bildern ist zu sehen, wie schön die Leinwandstruktur auch nach der feinen Schicht Acryllack erhalten bleibt und dem Bild somit eine sehr edle Erscheinung (fast wie ein Ölgemälde) verleiht. Ebenso zeigen die Bilder die Feinheit des Drucks, der mit bis zu 2880 dpi Auflösung ausgegeben wird. Der Druck ist so ausgelegt, dass nach der Bespannung auf die hochwertigen Keilrahmen das Bild um die Kanten herum verläuft, wodurch eine Rahmung der Leinwand am Ende nicht notwendig ist.

Die zum Druck verwendete pigmentierte Tinte (Lösemittelfrei!) hat laut Hersteller eine UV-Beständigkeit von 99 Jahren. Persönliche Erfahrungen liegen mir derzeit nur im Bereich von 3 Jahren vor, die keinerlei Minderung der Farbgüte bestätigen.

Der verwendete Großformatdrucker ist ein Epson Stylus Pro 9800 mit neuester UltraChrome K3™ Tintentechnologie und erlaubt Drucke bis 111 cm Breite. Daraus resultiert eine maximale Breite von 1 Meter, für ein einzelnes fertig gerahmtes Einzelbild auf Leinwand.

Wer eine große freie Wand besitzt und ein Mandala in XXL haben möchte kann ein solches als 4er oder 9er Mosaik anfertigen lassen. Mehr dazu siehe unter Preise und Formate.

Die Bilder werden auf richtige Keilrahmen aus Echtholz (Kiefer) gespannt. Günstigere Bespannungsgrundlagen wie Hartfaserplatte oder Vierkanthölzer finde ich nich adäquat für diese Bilder. Ich bringe auch die klassische Seilaufhängung an, das ist mehr Arbeit, macht die Aufhängung aber nicht nur einfacher sondern auch flexibler.

Mandalas & Feng Shui

In Zeiten von Wellness und steigender Bewusstheit für Gesundheit und persönliches Wohlbefinden, wird die Lehre von Feng Shui in die Raumgestaltung immer mehr einbezogen. Eine kleine Einführung (die jedoch keine konkrete Beratung ersetzen soll) in Feng Shui und die Möglichkeiten die Mandalas dabei bieten gibt es hier.